
Seit Jahren schon neigte sich die Eiche auf obigem Bild dem See zu, mit Kletterstufen und einem „Tarzan-Seil“ für den Sprung junger und junggebliebener Badender ins frische Nass. Künftig wird der Baum von anderen Lebewesen genutzt werden, etwa als Ruheplatz, wie der Baum in der Nähe (nächstes Foto),

als Jagdansitz, Unterschlupf, Futter-, vielleicht Rendevouzplatz. In der geschützten kleinen Bucht, die bei der im Juni umgesunkenen Eiche nun zwischen Ufer und Wurzelscheibe liegt, können sich Pflanzen als dauerhafter Uferschutz ansiedeln, kann vielleicht der Anfang eines weiteren Schilfbereiches entstehen, Lebensort für Insekten und Vögel – sofern nicht menschliche Füße dies verhindern.
Vermutlich ist auch dies ein Werk der hiesigen Nutriafamilien, denn seit Wochen schon ließ eine Senke im Weg eine lange Nutria-Röhre erahnen. Da der Weg hier breit genug ist,

ist die aktuelle Stolpergefahr für Spaziergänger problemlos zu beheben, wenn die fleißigen Bauhofmitarbeiter den Gang öffnen und stabil verfüllen, so wie sie es bereits an anderen Stellen erfolgreich getan haben. Schade für die Eiche und die badenden Tarzans, schön für die Natur am und im See.
27. Juni 2026, Brunhild Glockemann
